NFC für 7 Millionen Studenten und Projektaufruf

Manch ein Uni-Campus ähnelt einer kleinen Stadt. Unzählige Menschen gehen emsig einer Tätigkeit nach, wollen schnell von A nach B gebracht werden, studieren Anzeigenbretter und suchen in der Cafeteria hektisch nach dem Gutscheinheft oder dem passenden Kleingeld. Viele dieser Funktionen und Dienstleistungen – wie Infotainment, Ticketing, Payment etc. – lassen sich bequem via NFC über das Smartphone abbilden. Was prozessbezogen in einer ganzen Stadt aufgrund heterogener IT-Strukturen ausgesprochen komplex ist, lässt sich im Umfeld einer Hochschule wesentlich leichter realisieren. Ein erster, umfassender Vorstoß kommt nun aus Spanien.

Santander und Gemalto machen Studenten (noch) smarter

Die spanische Banco Santander hat in Kooperation mit dem Chipkarten-Hersteller Gemalto ein Großprojekt gestartet, das in 12 verschiedenen Ländern über 7 Millionen Studenten und Bedienstete an 270 Universitäten mit einer mobilen Multi-Application-Lösung ausstattet. Hardware-seitig steht eine NFC-fähige MicroSD-Karte im Mittelpunkt. Mit ihr werden technisch sowohl der Funk-Controller als auch das Secure Element realisiert. Ein besonderes NFC-Telefon ist somit nicht erforderlich.

Versehen mit eben dieser Contactless MicroSD Card namens Optelio und einer entsprechenden App können Studenten zum Beispiel in der Mensa bezahlen und den ÖPNV nutzen oder Mitarbeiter temporären Zugang zu besonders gesicherten Laborbereichen erhalten. Der Vorteil für die angeschlossenen Universitäten liegt in der hohen Servicequalität sowie dem finanziellen Einsparpotenzial durch die OTA-Provisionierung der verschiedenen Kartenfunktionen.

Projektaufruf: Portierung von MIFARE-Karten auf das NFC-Smartphone

Egal ob an der Universität oder Hochschule, in großen Firmen oder im Vereinsumfeld: Vielerorts kommen kontaktlose MIFARE Smartcards zum Einsatz. In bestimmten Anwendungsszenarien wäre es von großem Nutzen, wenn die verschiedenen Dienste über das Smartphone gesteuert werden. Ein großes Display, UMTS und schnelle Prozessoren ließen eine normale Plastikkarte schnell alt aussehen. Die konzeptionelle Herausforderung besteht allerdings in der eingangs erwähnten Zusammenführung der unterschiedlichen IT-Prozesse sowie den diversen, teils konkurrierenden Prozesseignern. An einer Uni sind dies jedoch zumeist einige wenige, zentrale Dezernate. Hierzu auch unser Projektaufruf:

Sollten Sie sich als Anwender oder Anbieter in der Stadt und Region Hannover bereits mit mobilen Diensten beschäftigen und an einem NFC-Projekt im studentischem Umfeld interessiert sein, nehmen zur Kontakt zu uns. Bitte richten Sie Ihre Idee mit dem Betreff „NFC in Hannover“ an info@cnm-hannover.de Wir prüfen die konkreten Kooperations- und Realisierungsmöglichkeiten in unserem Netzwerk und freuen uns darauf, gemeinsam mit Ihnen ein passendes Innovationsprojekt zu entwickeln.

Mehr Informationen zu NFC auf CNM-Hannover sowie:

 

NFC in Unis, Bibliotheken & Co. – Quelle: Flickr, Rob 124, CC BY 2.0

NFC in Unis, Bibliotheken & Co. – Quelle: Flickr, Rob 124, CC BY 2.0

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Eine Antwort zu “NFC für 7 Millionen Studenten und Projektaufruf

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