Fringe – Oder wie Werbung für NFC aussehen kann

Über die Rahmenbedingungen von Product-Placement in Film, Funk und Fernsehen lässt sich bekanntlich trefflich streiten. Dennoch ist es für Marketingtreibende eine attraktive Möglichkeit, in bislang unerreichten Zielgruppen für ein Produkt zu werben. Im Staffelfinale der US-Fernsehserie ‚Fringe‘ wurde diesen Montag auf Pro7 präsentiert (Erstausstrahlung FOX Anfang Mai), wie sich die Serienmacher die nahe Zukunft des Bezahlens vorstellen.

Gezeigt wurde eine Person, die mit ihrem Smartphone und Google Wallet via NFC einen Coffee-to-Go bezahlt. Dramaturgisch eine völlig überflüssige Szene, für den Sponsor und Anbieter der Payment-Lösung wohl ein passendes Marketing. Denn Fakt ist, dass auch im Heimatland diverser kontaktloser Bezahlsysteme der Durchschnittsbürger NFC-Payment noch immer für weit entfernte Science Fiction hält. In Deutschland dürfte sich die Situation ähnlich gestalten und öffentliche Studien zur Akzeptanz von Mobile Payment sind immer kritisch zu hinterfragen.

Die Anbieter von NFC-Dienstleistungen müssen sich also weitere Ideen einfallen lassen, um statt Teilöffentlichkeiten auch die breite Masse der Endanwender zu erreichen. Ob die PR-Experten das wahre Potenzial von NFC als Kommunikationstechnologie und Instrument der eigenen Verbreitung erkennen, darf gespannt abgewartet werden.

Mehr Informationen zu NFC auf SmartKeitai und CNM-Hannover.

Fringe – Quelle: Flickr, starbright31, CC BY-NC-ND 2.0

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